Jahresgabe

KUNST IM AUSTAUSCH

 

Um die Förderung von Kindern in südafrikanischen Townships finanzieren zu können, ist der Verein auf regelmäßige, verlässliche Spendengelder angewiesen.

Die JAHRESGABE bietet engagierten Förderern die Möglichkeit, die Aufbauarbeiten in den Townships durch regelmäßige Beiträge zu unterstützen. Im Gegenzug erhalten sie jährlich ein Kunstwerk aus erlesener Kollektion.

Zur kulturellen Annäherung auf künstlerischer Ebene lädt der Matchbox e.V. südafrikanische Künstler ein, ihre Gedanken, Themen und Ideen durch ihre Kunst auszudrücken. Sowohl bereits etablierte Künstler, als auch junge Talente werden angesprochen, Malereien, Skupturen, Fotos, oder Ähnliches für das Projekt der Matchbox JAHRESGABE zu gestalten.

Durch die Kunst bieten sie Einblicke in ihr Leben, ihren Kontext.
Sie laden Sie ein, die südafrikanische Kultur durch ihre Werke zu erleben.
Sie laden Sie ein, persönliche Horizonte zu weiten.

SEIEN SIE DABEI

 

Die unten aufgeführte JAHRESGABEN Edition 2016 stellt die diesjährigen Künstler vor, deren angebotene Werke durch Anklicken zu betrachten sind. Als Teilnehmer wählen Sie aus dieser Edition ein Kunstwerk (zusätzlich können auch die übrigen Werke erworben werden), das daraufhin für Sie von dem jeweiligen Künstler angefertigt und Ihnen durch Matchbox zugestellt wird. Aufgrund der individuellen Herstellung sind dabei leichte Abweichungen von der Bestellvorlage möglich.

Als Teilnehmer ermächtigen Sie den Matchbox e.V. einen jährlichen Spendenbetrag von derzeit 120.- € von Ihrem Konto mittels Lastschrift einzuziehen. Die dazu erforderlichen Dokumente senden wir Ihnen per E-Mail auf Anfrage durch das Kontaktformular gerne zu. (klick hier)

Zu Beginn eines jeden Jahres erhalten die JAHRESGABE-Teilnehmer eine Übersicht der aktuellen Edition, aus der sie sodann ein weiteres Objekt auswählen können.

Seien Sie dabei und unterstützen Sie die Kinder in den Townships durch Ihre Teilnahme.

Ich bin dabei.

 

JAHRESGABE EDITION 2017

 

KILFORD CEMENT

Kilford wuchs in Simbabwe auf, wo er bereits in jungen Jahren in der Kunst seine persönliche Ausdrucksweise fand. Geprägt von einem multi-kulturellen Umfeld entwickelte er ein starkes Interesse an menschlichem Ausdruck unter dem Aspekt ihrer Kultur und Stammeszugehörigkeit.

Aufgrund der Wirtschaftskrise in Simbabwe zog Kilford im Jahr 2007 nach Kapstadt, um sich auf dem internationalen Kunstmarkt zu etablieren. Er arbeitete nebenher als Kellner in einem Kaffee, wo er unbenutzte Rührsticks zur Gestaltung seiner Kunstwerke sammelte, die seine eigene Geschichte erzählten sowie auch die der vielen Gesichter, die er täglich traf.

Seine Bilder sind charakterisiert durch starke Texturen, die dem Dargestellten Tiefe und Haptik verleihen. Der Betrachter fühlt sich dem Kunstwerk angezogen, möchte sich nähern und es fühlen. Kilford provoziert Berührung.

Kilford lebt und arbeitet in einem Studio in Observatory, ein alternatives Szene-Viertel am Fuße des Tafelberges. Für Matchbox fertigte er eine Reihe von Unikaten mit Acrylfarben auf Rührsticks sowie gefundene Holz-Elemente an.

 

‘KHANJA’ LENKA CRONJE

“Ich heiße Lenka und bestehe aus Kontrasten. Ich bin still doch habe ich eine Menge zu sagen. Ich möche bewegende Bilder schaffen mithilfe ruhiger Linien. Ich erzähle am liebsten durch die Bewegungen meines Stiftes. Mich inspirieren die kleinen Details des Lebens, während ich das große Ganze versuche zu begreifen. Ich bewundere Komplexität, doch Simples befreit mich. Ich bin zielstrebig und stark, sensibel und achtsam.

Ich bin leidenschaftlich kreativ mit einem unstillbaren Hunger nach der Wahrheit. Am liebsten sitze ich inmitten der mächtigen Natur und fülle weiße Seiten mit feinsten Linien.”

Lenka studierte ‘Visuelle Kommunikation’ an der Universität Stellenbosch und arbeitet seit 2012 als Illustratorin unter dem Namen ‘Khanja’ – in der südafrikanischen Xhosa Kultur bedeutet er ‘das Leuchten’.

Mit großer Begeisterung und bemerkenswerter Sensibilität zeichnete die Südafrikanerin für unsere Jahresgabe Alltagsszenen, die sie in den Matchbox Kitas im Township Mfuleni beobachtete. Wie schön ist es, die mit Fineliner auf Kraftpapier gezeichneten Details zu entdecken …

 

MAK 1 ONE

Bereits zu Zeiten der Apartheid thematisierte Mak1 One durch Grafitti in den kapstädter Straßen soziale Mißstände. Er verwendet  hohe Wirkung von Grafittikunst im öffentlichen Raum, um einen Dialog zwischen dem politischen Geschehen und der Gesellschaft zu provozieren – er nutzt ihre Kraft, um zu berühren und bestärken.

Mak1 One ist in der internationalen Sprayer-Szene sehr bekannt, er bringt internationale Erfahrungen aus Europa und den USA in die lokale Kunst-Szene ein. Der Südafrikaner arbeitet intensiv mit Jugendlichen, die unter Armut und sozialer Ungerechtigkeit leiden. Er fördert sie in der Entfaltung ihrer Talente und Träume.

Als Jahresgabe schuf Mak1 One eine Einheit von 16 Leinenblöcken, die zunächst ein zusammenhängendes Spraypaint ergaben, dann individuell weiterbearbeitet wurden. Er fügt malerisch Motive aus der historischen Felsenmalerei (Böcke, Fische) und der Mystik (Gottesanbeterinnen, Zirkel) hinzu, die seine Abstammung der Khoi-San-Kultur, den Ur-Einwohnern Südafrikas, ausdrücken. Die Verschmelzung beider Techniken symbolisieren die Kontraste, die Südafrika auf einzigartige Weise charakterisieren.

 

LINDA NELSON KHUZWAYO

Aufgewachsen in der Kultur der Zulus in Kwazulu Natal, einer östlichen Provinz von Südafrika, studierte er dort Malerei und Gestaltung. Im Jahr 2007 zog er nach Kapstadt, wo er die Kunst der Keramikgestaltung kennenlernte. Linda stieg ein in die Künstler-Kollekte ‚Arts-in-the-Forest‘, initiiert durch den Keramik-Meister Anthony Saphiro. In enger Zusammenarbeit mit etwa 10 weiteren Künstlern stellt er hier zeitlos schöne Keramik her, die sich durch moderne Formensprache in Verbindung mit edlen traditionellen Glasur-Techniken auszeichnen.

In diesem Kontext begann Linda, seine grafisch geprägte Malerei auf getöpferte Schalen und Vasen zu übertragen. Inspiriert von Gestaltungselementen der südafrikanischen Zulu-Kultur entwickelte er seinen persönlichen Stil, handgetöpferte Keramik durch schlichte sowie aussagestarke Ornamente zu dekorieren.

Für die Jahresgabe verzierte Linda Tonvasen in dynamischen, homogenen Linien-Strukturen. Die traditionellen, jedoch modernisierten Motive spiegeln seine klaren Gedanken, sowie seinen zuversichtlichen Blick in die Zukunft wider.

 

 

JAHRESGABE EDITION 2016   –  nicht mehr erhältlich

 

GERALD NKULULEKO TABATA

“Ich bin im Township Khayelitsha in Kapstadt aufgewachsen. Bereits in jungen Jahren wurde ich in Öl-Malerei, Bildhauerei und Fotografie ausgebildet. Meine Arbeiten wurden in vielen Ausstellungen präsentiert – lokal und international. Meine Arbeit handelt meistens von der menschlichen Figur. Ich stelle die individuelle Schönheit dar, ihren Optimismus und Stolz, im Kontext unserer gesellschaftlichen Probleme wie Ungleichheit und Ungerechtigkeit in Südafrika.”

Gerald repräsentiert in seiner ruhigen, besonnenen Art die Kultur des afrikanischen Xhosa-Stammes, dem auch ein Großteil der Kinder in den Matchbox-Kitas angehört. Er fühlt sich mit dem Projekt persönlich verbunden und hat mit viel Freude und Engagement seinen Beitrag zur Jahresgabe angefertigt.

 

MARSI VAN DER HEUVEL

Marsi lebt als bildende Künstlerin in Kapstadt. Sie malt und zeichnet in Öl und Tinte. Seit ihrer künstlerischen Ausbildung an der Ruth Prowse Kunsthochschule wurden ihre Werke in Einzel- sowie Gruppenausstellungen in Kapstadt, Johannesburg und New York vorgestellt. Im August 2016 werden ihre Werke zum Thema ‘Space’ in Berlin zu sehen sein.

Ihre Arbeit ist Ausdruck ihrer Dedikation, ihrer Disziplin und Geduld. Der Gestaltungsprozess ist langsam und meditativ. Er ist einnehmend gegenüber der Zeit und dem Selbst. Marsi zielt auf die Erweiterung unserer Perspektiven, der Wahrnehmung des ‘Wer wir sind’ und ‘Wo wir sind’.

Als Jahresgabe fertigte Marsi Tusche-Zeichnungen von Sternenkonstellationen an.

 

SELVIN NOVEMBER

“Ich strebe nicht nach Realismus, sondern nach der Essenz des Bildes. Meine Farben sind lebhaft und drücken die strahlenden Charakter der Menschen aus, die ich male.”

Selvin portraitiert durch reichhaltige und unerwartete Kombinationen von Farben und Texturen und befasst sich mit Themen wie Gedächtnis, Identität und menschlichen Beziehungen. Seine Erinnerungen entspringen seiner Arbeit als ‘kreativer Sozialarbeiter’ und seine Vorlagen spiegeln seinen persönlichen Kontext wider. Er nutzt die Techniken der bildlichen Zersetzung und reduziert seine Motive auf ihre Substanz. Er bezeichnet seinen Stil als Afro-Pop.

Selvin war begeistert von der Idee, einen Beitrag zur Stärkung der Kinder in Mfuleni leisten zu können und machte sich unmittelbar ans Werk.

 

JABULANI MSINGIZANI

Jabulani stammt aus Simbabwe, einem verarmten südafrikanischen Nachbarland. Um ein besseres Leben aufzubauen, zog er 2006 nach Südafrika, wo er vom Bildhauer Right Mukore zum Skulpteur ausgebildet wurde.

Er ist inspiriert von der Seele aller Elemente. Durch seine Arbeiten möchte er aufmerksam machen auf die Fragilität unserer natürlichen Umgebung und unsere Verantwortung für ihr Gleichgewicht. Aus rohen Holz-Stücken gestaltet er intuitiv skulpturale Formen, deren Formensprache an den Ausdruck traditioneller Tänze erinnern.

Jabulani fertigte für Matchbox eine Sammlung geschnitzter Kap-Hasen an, die für ihn lokale Vielfalt und Lebendigkeit widerspiegeln.

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