Injongo

 

Mehr als eine Kita

Die neue Kita wird heute von über 150 Kindern besucht, die von der liebevollen Atmosphäre und dem guten Förderangebot profitieren. Außer dem Kinderprogramm bietet das Center nun auch Raum für die Belange der Nachbarschaft: Schüler lernen dort für ihre Prüfungen, Senioren treffen sich zum Singen und Tanzen, es gibt kleine Märkte, Gottesdienste, kulturelle Feste und Mavis verkauft nun Kaffee und Snacks.

Gemeinsam mit ihrem Ehemann Luzuko baut sie die Einrichtung weiter aus, legt einen Garten an, schmückt die Räume aus, baut improvisiertes Lehrmaterial und plant Wachstumsmöglichkeiten für die Zukunft.

 

Eröffnung des neuen Centers

Nach langer intensiver Arbeit konnte am Sonntag, 6. Oktober 2013, das neue INJONGO Center offiziell an Mavis und ihr Team übergeben werden. Zur Eröffnung feierte die Gemeinschaft ein großes traditionelles Fest mit Musik, Tanz und reichlich gutem Essen für alle.

Ein großes Dankeschön an alle, die den Prozess unterstützt haben – Enkosi!

 

 

 

Einsatz der Container vor Ort

Die 4 ausgebauten Schiffs-Container wurden endlich auf dem neuen Grundstück nach Vorgaben der Gemeinschaft aufgestellt. 3 Container bieten nun Spiel-Räume und einer ist mit Koch- und Toiletten-Anlagen ausgestattet.

Sie alle sind mit einem weitläufigen Schattendach versehen und ihre Ausrichtung bietet großzügigen Außenraum, teilweise überdacht und vor Sonne und Regen geschützt. Die großen Fenster- / Türöffnungen schaffen starke Blickbeziehungen und viel Tageslicht und Frischluft. Nachbarn wurden zum Bau von Dach, Sitz-Bänken, Zäune und Pflasterung beauftragt und halfen bei der liebevollen Gestaltung der Räume.

 

 

 

Ausbau der Container

4 ausrangierte Schiffs-Container wurden nach dem Matchbox-Design ausgebaut: große verglaste Fenster-Flächen erlauben einen hohen Anteil an Tageslicht und Frischluft, Isolierung und Schattendächer schaffen behagliches Raumklima, sanfte Oberfächen und multifunktionale Einbauten fördern eine kinderfreundliche Atmosphäre.

Das Matchbox-Design erfüllt alle lokalen Bauauflagen und die Tragfähigkeit sowie Feuerfestigkeit der Container sind zertifiziert. Die Umbauten werden durch hiesige Materialien und Arbeitskräfte in einer lokalen Werkstatt ausgeführt.

Vielen Dank an Clive Drude und sein großartiges DRUCON-Team, die unsere Planung mit ihrer Erfahrung und Leidenschaft ergänzen!

 

Design Thinking

In Partnerschaft mit der Stadt Kapstadt und Vertretern der lokalen Verwaltung konnte ein Konzept zur Aufwertung der INJONGO Kita erstellt werden. Zu dem Zweck hat die Stadt ein freies Grundstück zur Verfügung gestellt, auf dem ein neues Center errichtet werden kann.

Um die beste und nachhaltigste Lösungs zu schaffen, hat das Matchbox-Team in einem intensiven partizipatorischen Prozess mit Eltern und Betreuerinnen das neue Center geplant. Von Beginn an übernahmen sie Verantwortung und konnten einen engen Bezug zu dem Center aufbauen.

 

Der Abgang

21 Kinder haben ihre Kita-Zeit absolviert und können ab dem nächsten Jahr die Schule besuchen! Für sie wurde mithilfe der Eltern ein aufwendiges Fest in der Kirche organisiert, mit Gesang, Tanz und viel gutem Essen. Die gesamte Gemeinschaft nahm an der Feier teil, und das Matchbox-Team war dankbar dabei sein zu können!

 

Farben

Aufgrund der geringen finanziellen Mittel hatten die Kinder in der Vergangenheit nur wenig Gelegenheit ihre Kreativität zu entfalten. Während Matchbox sich um eine einen Ausbau der INJONGO Kita bemüht, wurden Mal- und Bastelmaterialien zur Verfügung gestellt.

Sobald die Kinder Papier und Stifte hatten, wurde es ganz still in der Kita – sie waren glücklich und strahlten.

 

Am Anfang ..

Mavis Ngcongolo nahm die Not der vielen Kinder wahr, die mangels Kindertagesstätten tagsüber in ihrer Nachbarschaft ohne Fürsorge umherliefen, während ihre Eltern arbeiteten. Sie nahm etwa 80 Kinder in ihre Obhut und versorgte sie in ihrer kleinen improvisierten Behausung, die sie mit ihrer Familie bewohnte.

Obwohl viele der Eltern die geringen Kosten für ihre Dienste nicht tragen konnten, schaffte sie eine liebevolle Umgebung und bot Mahlzeiten, Spielzeug und Schutz. Dennoch konnte sie keine qualifizierten Betreuerinnen anstellen, Lehrmaterial anbieten oder ihre Behausung ausbauen. Da die Wellblech-Hütten weder die entsprechende Größe noch Feuerschutz bzw. Regendichte vorwiesen, wurden ihre Anträge auf staatliche Subventionen abgelehnt.

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